Erfahrungsberichte Sprachreisen  Erfahrungsberichte Schülersprachreisen

Sommerferien im Lakefield College Camp

Ich mochte die Counsellors sehr in diesem Camp, sie waren alle sehr nett und hilfbereit. Die Ausflüge haben mir alle sehr gut gefallen. Es war ein tolles Erlebnis und hat mir alles sehr gut gefallen. Der Stadtbummel in Toronto (Toronto ist eine tolle stadt) war auch super und aufregend. Ich finde dieses Camp war sehr schön und ich habe viele neue Freunde gefunden und dadurch fiel der Abschied natürlich schwer. Aber da einige in der Nähe wohnen, werde ich sie wohl bald besuchen. Das Camp ist nur zu empfehlen, die Sportaktivitäten waren alle toll und haben Spass gemacht, wie z.B. Kanu fahren, segeln und andere Wassersportaktivitäten, Beachvolleyball und auch Gitarre spielen.

 

Annika, 13 Jahre

Trinity College, Toronto

Meine Reise nach Toronto war die Beste in meinem bisherigen Leben. Ich würde es jedem empfehlen und selbst sofort wieder machen. Es war ein so tolles Erlebnis von überall auf der ganzen Welt Menschen kennen zu lernen und man war darauf angewiesen mit den anderen Englisch zu reden, außer man hat sich den ganzen Tag in sein Zimmer gesetzt und mit niemandem geredet. Aber das ist ja langweilig, warum sollte man sich selbst so ausgrenzen, wenn man auch Spaß mit den anderen haben kann.


Larissa, 17 Jahre

Meine Sprachferien in Irland 2010

Die Entscheidung, meine Osterferien alleine in Irland zu verbringen, war absolut super. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, bin selbstständiger geworden und habe noch dazu einen Großteil an Lebenserfahrung mitgenommen. Wenn ich heute meinen Freunden über Irland erzähle, weiss ich oft gar nicht, wo ich überhaupt anfangen soll...

 

Meine Sprachreise begann in Frankfurt, von wo ich zunächst nach Dublin flog und von dort mit dem Bus nach Cork fuhr. Cork war mein Zuhause für die nächsten 2 Wochen, genauer gesagt eine Gastfamilie im Stadtteil Douglas von Cork. Wer das Leben in Irland hautnah und original miterleben möchte, dem kann ich nur einen Aufenthalt in einer Gastfamilie empfehlen. Denn nur auf diesem Weg konnte ich erfahren, dass irische Menschen Fleisch und Kartoffeln lieben, nein, sie leben dafür, genauso wie für eine Tasse Tee –mit Milch! Das klingt nicht nur seltsam, es schmeckt auch so. Man glaubt hier dass Tee bei allen Problemen hilft, und nach zwei Wochen Irland und 100 Tassen Tee, klingt diese Behauptung gar nicht mehr so abwegig. Iren sind lebensfrohe, optimistische und unkomplizierte Menschen. Das Lebensgefühl ist ein ganz anderes, als in Deutschland, man arbeitet um zu leben, nicht umgekehrt, und nimmt sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

 

In meinen zwei Wochen besuchte ich jeden Tag, ausgenommen an den Wochenenden, ein „English College“ mitten in Cork, um meine Englischkenntnisse zu verbessern, was auch echt gut geklappt hat. Am Ende meines Aufenthalts bekam ich ein Zertifikat. In der Schule habe ich auch nette Leute aus ganz Europa kennengelernt, mit welchen ich mich dann für den Nachmittag und Abend im Pub verabreden konnte. Dabei ist der Pub keineswegs mit einer deutschen Kneipe zu vergleichen! Klar trinken hier die Iren ihr Guiness, doch in den meisten Pubs kann man auch gemütlich und preiswert essen. Darüber hinaus sind irische Menschen absolut immer im Pub. Auf meine Frage was Iren wohl am Ostersonntag machen würden, antwortete meine Gastmutter: Pub. Pub? Pub! <Pub> wurde somit quasi zum Schlüsselwort meines ganzen Urlaubs.

 

Cork selbst ist eine vielseitige und bunte Stadt, die eine Menge zu bieten hat. Gelegen im Südwesten des Landes, ist Cork die zweitgrösste Stadt Irlands. In die Einkaufsstrasse, der sogenannten „St.Patricks-Street“ habe ich mich gleich am ersten Tag verliebt. Trotz der relativ hohen Preise kann man hier echt gut shoppen gehen. Der alte English Market inmitten der Stadt hält nicht nur frische Lebensmittel, sondern auch irische Köstlichkeiten bereit. In einem Cafe im ersten Stockwerk kann man sich eine „Hot-Chocolate“ gönnen und das bunte Treiben in der Markthalle beobachten. Auch Kulturfans kommen in Cork nicht zu kurz: Im Cork City Gaol kann man erfahren, wie es sich in einem Gefängnis des 19. Jahrhunderts lebte oder irische Gemälde in der „Art-Gallery“ bewundern. Auch bei einem Stadtspaziergang kann man jede Menge bunter Häuser und beeindruckender Kirchen, wie z.B. die St. Annes Chruch bestaunen.

 

Die Ausflüge an den Strand oder zu den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten waren mit Sicherheit der Höhepunkt meiner Reise. Ob zu dem Inn Beach oder in die Hafenstädte Dingle und Kinsale, auf meinen Touren erlebte ich Irland, wie man es aus den Bilderbüchern kennt. Einsame Dörfer, weite und immergrüne Wiesen, Felsenküsten, die tobenden Wellen am Meer und nicht zu vergessen mehr Schafe als Einwohner…alles in allem doch sehr beeindruckend. Leider habe ich das Wetter gnadenlos unterschätzt, was dazu führte, dass mein Regenschirm schon am ersten Tag von einer Windböe erfasst wurde und den Geist aufgab. Die Sonne bekam ich in den zwei Wochen nur selten zu Gesicht, es regnete „all-the-time“ und die 15-Grad Marke konnte ich die meiste Zeit von unten ansehen. Wenn es in Irland dann tatsächlich mal wärmer als 13-14 Grad ist, die Sonne jedoch nicht scheint, könnte man glauben eine Hitzewelle sei ausgebrochen: Es werden T-Shirts und kurze Hosen ausgepackt und man bekommt den ganzen Tag zu hören, wie gut doch das Wetter heute sei, während du dich als Deutscher mit einer langen Hose und Jacke glücklich schätzt. Irland ist bekannt für seine Märchen und Mythen, die auch teilweise echt verrückt sind. Mein Ausflug in die Stadt Blarney zum Blarney Castle war dahingehend ein Abenteuer. Nach einer alten Tradition küssen hier die Touristen den berüchtigten Blarney-Stone, um ihre Redseligkeit nie zu verlieren oder bewältigen Steintreppen im nahegelegenen „Märchen“-Wald , um Ihre Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Darüber hinaus war meine Ostersonntags-Tour in den nahegelegenen Fota-Nationalpark in Cobh ein tolles Erlebniss. Die Tiere liefen größtenteils frei auf dem Gelände herum, was dazu führte, dass ich ein echtes Lama für ausgestopft hielt! Cobh ist zudem bekannt für zwei Schiffskatastrophen: Zum einen ist es jener Ort, an welchem die Titanic zum letzten Mal anlegte, bevor sie mit dem Eisberg kollidierte; zum anderen sank das Passagierschiff RMS Lusitania, welches von einem deutschen U-Boot im ersten Weltkrieg bombardiert wurde, 40 Kilometer entfernt vor dem Old Head of Kinsale.

 

Mein Aufenthalt in Irland war der erste – aber bestimmt nicht der letzte.

Für alle jungen Menschen mit Fernweh kann ich eine solche Reise nur empfehlen!

 

Isabelle J. 17

St. Michael's College Sommercamp

In the following speech I want to talk about the time here and about the time after my stay in Toronto.

A German man once said:

"If you sit on a fire for two minutes it will feel like two hours. But if you are sitting with a smart and beautiful woman on a table for two minutes, it will feel like two seconds." The man who said that is named Albert Einstein.

And I think we can compare it with our time here at St. Michael's in Toronto. We can make two weeks feel like two months or feel like two days. It depends on our outlook. I think we should enjoy every minute that is given to us here, because we might never have a second chance to meet so many nice people from different countries with different cultures again. Everyone of us has a different story to tell and even if we all seem to be really different, we all share a commonality in learning English and we can all communicate to learn new things every day.

Here, people from different families learn to become one big family.

A family without racism.

A familiy that stays together.

A family in which we all help each other.

And a family in which you are accepted how you are even if you are not pefect.

This new family has trips and adventures together and as a family we will always remember the time after here too.


Vanessa, 16 Jahre

Christmas Course in England

Ich habe in Bell Bedgebury den Christmas Course besucht. Ich kann jedem der neue Erfahrungen machen möchte und auch die Kultur des anderen Landes kennenlernen möchte, nur empfehlen eine Sprachreise über traditionelle Feiertage zu machen. Ich fand den ganzen Kurs sehr interessant und die Ausflüge nach London, Rye, Windsor und anderen Städten waren sehr schön.

 

Nadine, 16 J.

Academic Preparation University of Toronto, Kanada

Die vier Wochen in Toronto waren ein ganz außergewöhnliches Erlebnis. Unser Camp (University of Toronto) war sehr international (Araber, Chinesen, Europäer, Japaner, Russen, Südamerikaner und einige auch aus den französisch sprechenden Teilen Kanadas, wie Montreal (ich selbst war einziger Deutscher), wodurch ich in den vier Wochen zwangsläufig nur englisch gesprochen habe. Die meisten Schüler im Camp sprachen alle ein sehr flüssiges Englisch, so dass sich sehr viel unterhalten wurde. Teilweise haben sich die Diskussionen bis spät in die Nacht hingezogen. Die Unterrichtszeiten waren von 10:00 bis 13:00 Uhr, 13:00 bis 14:00 Uhr (Mittagspause), 14:00 bis 17:00 Uhr. Somit sind wir zu genügend Schlaf gekommen, obwohl die Nächte häufig sehr lang waren. Morgens haben wir im Unterricht Grammatik, Textverständnis und Konversation geübt und nachmittags mussten wir an einem Aufsatz arbeiten, der am Ende des Camps bewertet wurde. Um Informationen zu unserem Thema zu erhalten, hatten wir Zugang zur Robartslibrary (größte Universitätsbibliothek in Kanada). In der ersten Woche wurde uns gezeigt wie man Informationen in einer so riesigen Bibliothek findet und diese als Quellen richtig in seinem Aufsatz angibt. Die Lehrerin war ausgesprochen engagiert und verstand es, uns Schüler für die Aufgaben zu begeistern. Aber auch die Schüler im AEP (Academic English Programme) waren ausnahmslos sehr interessiert und motiviert. Insgesamt waren die vier Wochen ein einmaliges Erlebnis für mich, in denen ich sehr viel Spass gehabt habe. Einziges Manko: Die Zeit ist viel zu schnell vergangen. Häufig chatte ich noch mit meinen Freunden aus dem Camp im Internet und denke an die Zeit in Toronto zurück.

 

Martin (17) aus Königsfeld









St. Michael's Sommercamp in Toronto, Kanada

Mein Name ist Iris Ramona und ich werde bald 18. In diesen Sommerferien verbrachte ich zwei Wochen im St. Michael's College Campus in Toronto. Anfangs stand ich dem Camp-Aufenthalt eher skeptisch gegenüber, da ich schon mal an einem Sprachcamp in England (allerdings  mit einem anderen Anbieter) teilgenommen habe, dabei jedoch nur mit Deutschen Mädchen in ein Zimmer war und mehr Französisch als Englisch geredet habe.
Zum Glück war dies in St. Michael's College ganz anders.. Hauptsächlich sprach ich Englisch. Der Unterricht war viel besser (viele liebe Grüße an Ekat an der Stelle!!), es war wirklich ein internationales Camp (nicht binational wie in England) mit Jugendlichen aus Mexiko, Japan, Tschechien, Russland, China, Frankreich, Belgien usw. und es gab vor allem sehr wenig Deutsche (mit mir zusammen waren es gerade mal fünf Deutsche), was mir bei diesem Camp sehr wichtig war. Dadurch, dass mir dank meines europäischen Gymnasiums neben Englisch noch Französisch und Spanisch beigebracht wurde und ich nebenbei noch Japanisch lerne, konnte ich meine Kenntnisse gleich in vier Sprachen erweitern (auch wenn das in Japanisch sehr schwer war). So konnte ich viele internationale Freundschaften schließen. Mit einigen habe ich heute noch Kontakt.
Das Schlimmste war der Abschied. Ich werde nie vergessen, wie sehr die, die wie ich nach zwei Wochen schon das Camp verließen, geweint haben. Wir wurden auch getrennt zum Flughafen gefahren, so dass ich am Ende mit meinen zwei Freundinnen aus Deutschland übrig blieb. Das Campus war so unglaublich leer mit nur insgesamt fünf Personen...
Ich fand es auch super, dass keiner der Betreuer deutsch sprechen konnte und wir nur auf Englisch mit ihnen kommunizieren konnten. Sie waren jung und dynamisch und haben sich auch sehr gerne  mit uns über unser Land, unsere Kultur etc. unterhalten, so dass ein lockeres Verhältnis entstand. Die zwei Wochen vergingen in Toronto somit wie im Flug, während sie sich damals in England , ähnlich einem Kaugummi, sehr gezogen haben. Diese Zeit war mir diesmal nicht genug und ich möchte nächstes Jahr im Sommer unbedingt wieder nach Kanada, wenn es geht würde ich sogar vier Wochen bleiben.
Ich hoffe, dass mein geplanter zweiter Camp-Aufenthalt in Kanada mindestens genauso schön sein wird wie der erste und  dass ich wieder mit neuen Eindrücken zurückkehren kann.







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Boston School of English, Boston, USA

Hallo!

Ich muss sagen, Boston ist eine sehr nette Stadt! Mit den aussergewöhnlich hilfsbereiten und geduldigen Bostanians und den bekanntesten Universitäten (Harvard und MIT) ist Boston einfach wunderschön. Ich habe mich nicht nur sehr wohl bei meiner Gastfamilie gefühlt, sondern auch in der Schule. Sie ist zwar sehr klein und befindet sich in einer renovierten Kirche, aber hochinteressant. Vor allem einige Lehrer sind klasse. Die Schule ist wie eine grosse Familie mit Leuten aus der ganzen Welt. Toll war,dass ich nicht nur mein Englisch verbessert habe, sondern auch noch andere Sprachen und Kulturen von meinen internationalen Freunden kennen gelernt habe!

Langweile hatte ich nicht mal am Wochenende, denn da war Reisen angesagt! Ein Reisebüro für die ausländische Schüler, bietet jedes Wochenende verschiedene Touren an, wie zum Beispiel nach New York, Washington D.C., Niagara Falls und Rhode Island. Diese Angebote hängen in der Schule und man kann sich jede Zeit im Sekretariat anmelden!

Die Schule ist zwar nicht in der Stadtmitte, jedoch braucht man mit Bus und Bahn nur 30 Minuten. Man kann in Boston sehr gut shoppen, interessante Museen besichtigen, usw...einfach toll!!

Sehr schnell vergingen meine sechs Wochen, so dass es wieder Zeit für mich war Koffer zu packen. Der Abschied fiel mir sehr schwer, da mir Boston und meine ganzen neuen Freunde schon ziemlich ans Herz gewachsen sind. Ich konnte gar nicht glauben, dass meine Sommerferien nun schon wieder zu Ende waren und noch weniger konnte ich mir vorstellen, wie ich mich nun wieder an mein Zuhause gewöhnen konnte. Es war wie ein kurzer, aber auch ein wunderschöner und spannender Traum!

 

Diese Sommerferien waren mit Abstand meine teuersten, jedoch waren sie gleichzeitig auch einfach meine besten! Ein super und wertvolles Erlebnis!! Es lohnt sich!

 

Lisa (16) aus Hongkong

 





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Panorama Adventurecamp in British Columbia, Kanada

Im Sommer 2006 habe ich das Camp Panorama mitten in der gewaltigen Landschaft der Rocky Mountains besucht. Dort haben wir viel Sport getrieben, wie Wakeboarding, River Rafting, Downhill Mountainbiking u.a. Das hat mir sehr gut gefallen! Schön war, dass ich Jugendliche aus der ganzen Welt kennengelernt habe und viele neue Freundschaften entstanden sind. Ich persönlich freue mich schon auf das nächste Jahr, da ich den Aufenthalt gerne wiederholen möchte.

 

Lia (14) aus Eppingen 

 

Anmerkung von Do it! Sprachreisen: Das Panoramacamp wird nicht mehr angeboten. Anstelle wurde das Quest Adventurecamp in British Columbia ins Leben gerufen.




Sommercamp Jean-de-Brebeuf, Montreal, Kanada

Mir hat die Reise super gefallen und ich habe viel gelernt und Neues gesehen. Nicht nur die Kultur Quebecs, sondern auch die der Jugendlichen, die wie ich, das Jean-de-Brebeuf Sommercamp besucht haben.

 

Livia (15) aus Brühl








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Sommercamp Jean-de-Brebeuf, Montreal, Kanada

In meinen Sommerferien war ich dieses Jahr in Kanada. Es war das erste Mal, dass ich alleine so weit von zu Hause weg war … und ich fand es nachher einfach nur toll. Beim Abflug hab ich mich schon etwas komisch gefühlt, weil ich ja nicht wusste was mich im Jean de Brebeuf Camp erwartet. Und auch nicht, ob ich mich mit den anderen Teilnehmern gut verstehen würde. Aber das habe ich! Natürlich habe ich nicht alle kennen gelernt, das wären zu viele gewesen. Ich glaube, wir waren über 100 Jugendliche insgesamt. Mit einigen schreibe ich mir jetzt noch regelmäßig emails. Wir sind richtige Freunde geworden in der Zeit. Wir haben den Sprachkurs zusammen gemacht (so wie ich hatten viele Englischunterricht, ein paar aber auch Französisch). Der Unterricht war auf jeden Fall besser als in der Schule. Manchmal sogar ziemlich interessant und richtig lustig, weil wir ja alle aus anderen Ländern kamen und es manchmal zu komischen Missverständnissen mit der Sprache kam… Wenn wir keinen Unterricht hatten, haben wir ganz viel Sport gemacht. Es gab Basketball, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Schwimmen usw.  Abends gab es Wettbewerbe im Billard Spielen oder Karaoke singen oder wir haben Kinofilme geguckt. Nächstes Jahr möchte ich wieder ins Camp.

Maximilian aus Aachen

Sommercamp in Toronto

Ich war diesen Sommer für 3 Wochen in Toronto, Ontario in Kanada im Trinity Sprachcamp und mir hat es sehr gut gefallen. Untergebracht war ich in den Gebäuden des St. Hilda’s College auf dem Gelände der Universität Toronto, zusammen mit vielen Studenten und Schülern aus der ganzen Welt. Das hat es mir ermöglicht, leicht Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu finden, und so bin ich auch jetzt noch in Kontakt mit Freunden aus Spanien, Frankreich, Mexiko, Kolumbien und Japan. Für mich war besonders wichtig, dass ich nicht auf viele deutsche Schüler treffe, denn schließlich ging es darum, meine Englischkenntnisse zu verbessern und das geht am einfachsten, wenn man gezwungen ist Englisch zu sprechen. Für mich hat es sich in diesem Punkt auf jeden Fall gelohnt.

Abgesehen vom Sprachlernerfolg war die Reise auch kulturell und sozial eine Bereicherung für mich. Toronto ist eine sehr schöne Stadt, die einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, am beeindruckendsten war für mich jedoch die multikulturelle Seite. Spaziert man durch die Stadt, kann man immer wieder neue „Neighbourhoods“, wie z.B. Chinatown oder Little Italy entdecken und mit Menschen aus verschiedenen Kulturen in Kontakt kommen. So habe ich viel über fremde Kulturen und Länder erfahren können, was ich vorher nicht wusste.
Der Unterricht ging von 8.45 h bis 13.15 h und ist nicht mit dem gewohnten Schulunterricht zu vergleichen. Er wird in einer sehr lockeren Atmosphäre abgehalten und sehr interessant gestaltet durch die Erfahrungsberichte von Schülern aus verschiedenen Ländern, denn bei jedem Thema entwickelten sich Diskussionen und jeder hatte die Möglichkeit etwas beizutragen.

Den Rest des Tages konnte man individuell gestalten, was ich für einen großen Vorteil beim Trinity Sprachcamp halte. Es wurden sehr viele verschiedene Aktivitäten angeboten, z.B. die Niagara Fälle, der CN-Tower oder ein Baseball-Spiel, man konnte aber auch einfach nachmittags losgehen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Auch abends bleibt einem selbst überlassen, was man unternehmen möchte und zu welcher Zeit man zurückkehrt. Einziges Manko für mich als 18-jährige war, dass in Ontario Diskobesuche meist erst ab 19 J. erlaubt sind, da Alkohol erst ab dem Alter von 19 J. verkauft werden darf. Das beeinträchtigte den Aufenthalt jedoch nicht wirklich, da ich den Abend mit den vielen anderen 18-jährigen verbringen konnte.

Insgesamt bin ich sehr glücklich, die Reise gemacht zu haben, denn sie hat mir sprachliche Erfolge gebracht und war in jedem Fall eine Bereicherung, da ich sehr viele Erfahrungen und Freunde gewinnen konnte. Ich würde jederzeit wieder hinfahren!

Julia aus Wedel