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Jule in Townsville

Erstmal viiiiiiiiiielen Dank für die coolen drei Tage in Singapur.

Meine anfänglichen Bedenken, dass ich das Flugzeug nicht finde, haben sich schnell aufgelöst, da ich schon bei der Handgepäckkontrolle ein Mädchen getroffen habe, das ich schon von dem Vorbereitungs Workshop kannte.
Der Flug selber war eher unspektakulär, was ich gut fand, da ich nochmal schlafen konnte.
In Singapur angekommen wurden wir alle von der wahnsinnig hohen Luftfeuchtigkeit überrascht. Das Hotelzimmer war auf jeden Fall ausreichend und die Lage war gut. Wir haben viele Sachen gemacht, die ich mit gewünscht hätte. Die drei Tage waren schnell rum und sehr beeindruckend.

Dann sind wir als Gruppe alle zusammen nach Brisbane geflogen und für einige war das schon das Ziel. Dort haben wir uns von einander verabschiedet. Nina und Julian sind dann zusammen weiter geflogen und ich habe dann erfahren, dass mein Flug nach Townsville storniert wurde. Das passierte mir noch zwei weitere Male, bis dann nach 9 stunden endlich ein Flugzeug nach Townsville abhob. Per What’s App blieb ich in Kontakt mit meinen Gasteltern. Als ich dann endlich ankam war es schon Abend und nicht wie geplant Morgen.

Am nächsten Tag begann für mich direkt die Schulzeit und ich war extrem übermüdet. Die ersten zwei Tage wurden wir von der Schule eingegliedert und herumgeführt. Mir kam die Schule riesig vor und ich glaubte, mich niemals zurechtzufinden. Wir sind gemeinsam die Schuluniform kaufen gegangen und wurden danach nicht mehr so angestarrt wie in den ersten Tagen an der Schule.

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Im Alltag musste ich generell keine Hausaufgaben machen sondern habe diese teilweise am Wochenende erledigt. Am Wochenende habe ich ausserdem Wäsche gewaschen und nach vorheriger Absprache etwas mit Freunden aus der Schule unternommen. Unter der Woche bin ich mit meiner Gastfamilie zum Teakwondo und zum Aussie Football gegangen. An den Wochenenden habe ich manchmal meiner Gastschwester beim Football Turnier zugeschaut. Ausserdem habe ich Ausflüge mit Freundinnen unternommen, war Schlittschuh laufen, war am Strand, war im Auto Kino, war mit meiner Gastfamilie fischen, bin mit der Mutter einer Freundin zu den Murray Falls gefahren, wo wir dann ein großes Barbeque hatten ,..

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Der Unterricht in meiner australischen Schule ist mir sehr leicht gefallen und hat keinen Vergleich zu einem hessischen Gymnasium dargestellt.

In meiner letzten Woche in Australien haben alle Austauschschüler noch einen Ausflug mit zwei Lehrern der Schule nach Magnetic Island gemacht, der mir seeeehr gut gefallen hat. Wir haben dort geschnorchelt, haben einen Wal und Koalas gesehen, sind am Strand und im Wasser reiten gegangen und haben abends noch Marshmallows mit Nutella und Butterkeksen gegrillt.

Die letzte Woche habe ich dann komplett mit Gasfamilie und Freunden verbracht und mich auf zu Hause gefreut. Eine Freundin kam überraschend noch morgens zum Flughafen, um sich zu verabschieden.
Mein Gastvater hat mich bis zum Gate in Townsville gebracht. Als ich dann in Brisbane erneut zum Check-In gegangen bin, wurde mir erklärt, dass meine Gastfamilie noch hätte unterschreiben müssen, dass ich alleine fliegen darf. Die Erlaubnis von meinen Eltern hat nicht ausgereicht. Nach langer Diskussion hat schließlich eine fremde Gastmutter, die auch gerade ihr Gastkind zum Flughafen gebracht hat, das Formular ausgefüllt und hat so getan als wäre sie für mich verantwortlich.

Der Rückflug war relativ anstrengend, da ich lange Zeit auf den Flughäfen auf meine Anschlussflüge warten musste. Am Sonntag Morgen bin ich um 6:30 in Frankfurt angekommen und wurde von meiner Familie abgeholt. Montag habe ich dann erstmal Schule geschwänzt.

Abschließend war es eine super tolle Erfahrung und ich vermisse meine Freunde und Hostfamily from down under.

Liebe Grüße Jule