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Julia im Trinity Sommercamp

Ich war diesen Sommer für 3 Wochen in Toronto, Ontario in Kanada im Trinity Sprachcamp und mir hat es sehr gut gefallen.

Untergebracht war ich in den Gebäuden des St. Hilda’s College auf dem Gelände der Universität Toronto, zusammen mit vielen Studenten und Schülern aus der ganzen Welt. Das hat es mir ermöglicht, leicht Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu finden, und so bin ich auch jetzt noch in Kontakt mit Freunden aus Spanien, Frankreich, Mexiko, Kolumbien und Japan. Für mich war besonders wichtig, dass ich nicht auf viele deutsche Schüler treffe, denn schließlich ging es darum, meine Englischkenntnisse zu verbessern und das geht am einfachsten, wenn man gezwungen ist Englisch zu sprechen. Für mich hat es sich in diesem Punkt auf jeden Fall gelohnt.

Abgesehen vom Sprachlernerfolg war die Reise auch kulturell und sozial eine Bereicherung für mich. Toronto ist eine sehr schöne Stadt, die einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, am beeindruckendsten war für mich jedoch die multikulturelle Seite. Spaziert man durch die Stadt, kann man immer wieder neue „Neighbourhoods“, wie z.B. Chinatown oder Little Italy entdecken und mit Menschen aus verschiedenen Kulturen in Kontakt kommen. So habe ich viel über fremde Kulturen und Länder erfahren können, was ich vorher nicht wusste.

Der Unterricht ging von 8.45 h bis 13.15 h und ist nicht mit dem gewohnten Schulunterricht zu vergleichen. Er wird in einer sehr lockeren Atmosphäre abgehalten und sehr interessant gestaltet durch die Erfahrungsberichte von Schülern aus verschiedenen Ländern, denn bei jedem Thema entwickelten sich Diskussionen und jeder hatte die Möglichkeit etwas beizutragen.

Den Rest des Tages konnte man individuell gestalten, was ich für einen großen Vorteil beim Trinity Sprachcamp halte. Es wurden sehr viele verschiedene Aktivitäten angeboten, z.B. die Niagara Fälle, der CN-Tower oder ein Baseball-Spiel, man konnte aber auch einfach nachmittags losgehen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Auch abends bleibt einem selbst überlassen, was man unternehmen möchte und zu welcher Zeit man zurückkehrt. Einziges Manko für mich als 18-jährige war, dass in Ontario Diskobesuche meist erst ab 19 J. erlaubt sind, da Alkohol erst ab dem Alter von 19 J. verkauft werden darf. Das beeinträchtigte den Aufenthalt jedoch nicht wirklich, da ich den Abend mit den vielen anderen 18-jährigen verbringen konnte.

Insgesamt bin ich sehr glücklich, die Reise gemacht zu haben, denn sie hat mir sprachliche Erfolge gebracht und war in jedem Fall eine Bereicherung, da ich sehr viele Erfahrungen und Freunde gewinnen konnte. Ich würde jederzeit wieder hinfahren!

Julia aus Wedel